Dresden-Banjul-Organisation (NGO A119 in Gambia)

April 2018

Die Projekte gehen weiter, so auch unser Kompost- und Umweltprojekt. 


Mädchen in Wellingara. Dort stehen unsere Müllbehälter direkt neben dam Markt. 


Ein Junge bringt Bioabfall 


Zwei blaue Container für den Restmüll und ein grüner Container für den Bioabfall. Heinz kontrolliert, ob das mit der Trennung auch wirklich funktioniert 


Der Junge hat seine Schüssel geleert. Leider ist der Abfall im falschen Behälter gelandet. Es ist nicht einfach mit der Mülltrennung in Gambia. Die drei Abkippmulden werden jeden Tag abtransportiert und neue zur Verfügung gestellt.


Gegenüber der Container wird eine Fäkaliengrube für eine öffentliche Toilette gebaut. Das bezahlt die Gemeinde. Die DBO hat die Bauaufsicht übernommen. 


Es ist Sonntag in Tambana. Auf unserer Kompostierungsanlage ist ein Wachmann angestellt, damit niemand unbefugt Müll abkippt
 


Der alte IFA vom Team "Truck for Africa" leistet gute Dinge. Er ist inzwischen mit einem Wasserbehälter ausgestattet worden und bringt so das benötigte Wasser für die Kompostherstellung. 


Der Wassertank fasst 5.000 Liter  


Damit werden die Wasserfässer, wie dieses hier gefüllt. 


Wir haben die Kompostherstellung umgestellt. Früher hatten wir die festen Betonmieten. Bild unten. Darin konnte der zu verrottende Müll aber nicht richtig atmen und es haben sich Pilzablagerungen darauf gebildet. Jetzt sind es offene Haufen mit Palmenblättern abgedeckt. Kompost herstellen ist eine echte Wissenschaft;)) 


Die Betonmieten werden jetzt als Lagerplatz benutzt. Hier z.B. für Sägemehl, dass zwischen den geschredderten und gesiebten Bioabfall gebracht wird.

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NEU: Bäcker Peter verkauft in 38 Filialen Taschen aus unserem Nähprojekt in Gunjur. Näheres unter unsere Hilfsprojekte/Bäckerei

Tasche kaufen: www.kaffee-peter.de/shop/stofftasche-gambia 

 


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25. Rallye-Dresden-Dakar-Banjul

 

Die DBO bedankt sich bei allen Teilnehmern, Freunden, Familien und Sponsoren für die gelungene Rallye und das absolut höchste Versteigerungsergebnis aller Zeiten. Die weitere Arbeit, der Erhalt und der Ausbau der Projekte sind somit wieder gesichert.

Wir wünschen allen einen guten Heimflug, frohe Ostern und dass es auch in Deutschland bald richtig Frühling wird. Heinz, Aaron, Mustafa, Aila und Marion sowie alle Mitarbeiter der DBO. 


  


26. März 2018, Projektbesichtigungen und Rallyeparty
Heute haben wir die Interior Academy (Schule) besucht, sowie die Ausbildungswerkstatt für Automechaniker und die Schreinerei. Am Aben gab es für alle die Rallyeparty mit Freibier im Blue Kitchen. (Siehe auch auf dieser Homepage unter Rallye DD-Gambia/Staffel März 2018)


Die Hachenburger Frieschlinge haben einen Scheck über 50.000,- € an die Interior Academy überreicht 


Von den Wüstenkoggen kam ein Scheck über 2.743,- € für das Umweltprojekt und 1.000 € für die Schreinerei 


Am Abend zur Rallyeparty gab es die Preise für die verschiedenen Teams  


Nach 7.000 km haben und noch mehr anstrengenden Tagen haben es sich alle verdient, am Buffet odentlich zuzuschlagen. 


Freibier, serviert von unserer Interimskrankenschwester Alica 


Feuerwerk am afrikanischen Nachthimmel 

25. März 2018, Versteigerung der Autos
Fertig! Alle Rallyefahrzeuge haben neue Besitzer.
Der Versteigerungserlös beträgt 7.453.000 Dalasis!
Das waren dieses Jahr Höchstpreise und natürlich mehr Autos als bei den anderen Rallyes davor. Das erklärt den hohen Erlös. Umgerechnet handelt es sich um sage und schreibe ca. 127.000 €. 

Die Versteigerung der Autos. Hier kommt der VW Bus des Teams "Brütten-Banjul" unter den Hammer 


Omar unser Auktionator. Er ist von Anfang an immer dabei und hat den schwierigen Job, den Ueberblick bei der Abgabe der Gebote zu behalten.

 
Die Teams bei der Versteigerung. Bei 58 Autos kann es sich nur um ein paar Stunden handeln. 

24. März 2018, Projektbesichtigungen

heute waren wir in der Kobisala Schule und vorher in unserer Krankenstation in Gunjur 


Team "Südliche Weinstrasse" hat seinen Pfälzer Buntsandstein in den Neubau der Kobisala Schule einbetoniert und nebenbei ca. 10.000€ für das PRojekt gesammelt.  


In unserer Näherei in Gunjur wurden diese Taschen genäht. Siehe ganz oben: Taschenverkauf 


Die Kobisalaschule hat einen neuen Schulbus vom Team "Wüstenstern" und Team "Die zwei lustigen Drei". Deren VW Bus ist in der Wüste kaputt gegangen und die Ersatzteile wurden ebenfalls mit gespendet.

23. März 2018, Auspacken, Autos saubermachen, ausruhen 


Heinz beim letzten Briefing der Teams 


Schulmaterial und Medikamente vom Team "Wüstenblitz-Magenta"

Tagesberichte von Peggy Hahn:

22. März 2018, Ankunft Gambia
23.30 Uhr ist die Rallye an ihrem Ziel angekommen. Müde aber sehr happy haben alle Teams die 16. Etappe gemeistert. Es war ein langer und anstrengender Tag von St. Louis bis nach Gambia mit Ziel "Blue Kitchen". Ein kurzes Verschnaufen mit Abendessen zu später Stunde. Dann werden sich die einzelnen Teams auf ihre Quartiere verteilen und erst mal schlafen. Morgen geht es direkt weiter. Um 12 Uhr gibt es ein Zusammenkommen im DBO Hauptquartier. Dort werden die Autos entladen, geputzt und die nächsten Tage besprochen. Es wird viele Projektbesichtigungen geben und jeder Einzelne wird die vergangenen Tage erst mal für sich verarbeiten müssen. Wir berichten für Euch an dieser Stelle weiter. Natürlich mit vielen Fotos.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/stlouis_banjul_maerz18
Ab heute gibt es auch hier Fotos unter Rallye/Staffel März 2018

21. März 2018, Restday St. Louis
Heute lasse ich einfach mal die Bilder sprechen
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/stlouisrestday_maerz18

20.März 2018, 15. Etappe, Nouackchott - St. Louis
Schlaglochbingo und Rallyefeeling.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/nouackchott_stlouis_maerz18

19. März 2018, Restday, Nouackchott - Restday
Schrauber- oder Ruhetag

http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/nouackchott_restday_maerz18

18. März 2018, 14. Etappe, Strand - Nouackchott
Sonne, Sand und Flut. +++++++Update+++++++
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/strand_nouackchott_marrz18

17. März 2018, 13. Etappe, Hinter Erster Düne (Wüstencamp zwei) - Strand
Wir erwarten nichts und hoffen das Beste.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/wuestencamp_zwei_strand_maerz18 

16. März 2018, 12. Etappe, Dünenkette (Wuestencamp eins) - Hinter Erster Duene (Wüstencamp zwei)
Die Pannenserie in der Sahara.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/wuestencamp_eins_wuestencamp_zwei_maerz18 

15. März 2018, 11. Etappe, Versteckte Düne - Dünenkette (Wuestencamp eins)
Ein bisschen Straße. Ganz viel Sand. Ein paar Reifenpannen. Wenige im Sand steckende Rallyebolide und keine großen Malheures!
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/grenze_versteckte_duene_duenenkette_maerz18 

14. März 2018, 10. Etappe, Grenzübertritt Marokko Mauretanien - Versteckte Düne
Ein langer Tag an der Grenze und ein kurzer Abschied von treuen Weggefährten.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/grenze_versteckte_duene_maerz18

14. März 2018, Grenze Marokko - Mauretanien
Nach einer kurzen Nacht sind wir bereit für die Grenze. Vor allem aber sind wir bereit für die Sahara! Alle freuen sich schon auf den größten Sandkasten der Welt. Zeit sich vorläufig zu verabschieden. Die Internetabdeckung wird zwar immer besser, aber mitten in der Sahara stehen noch keine Sendemasten (irgendwie auch zu Glück). Zwei Fahrzeuge (VW T4) müssen wir leider zurück lassen. Aber für die Unterbringung der Rallyepiloten ist gesorgt. Kein Mensch wird zurückgelassen!
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/grenze_marz18

13. März 2018, Restday in Dakhla
Ruhetag in Dakhla. Eigentlich nur ein Halber, denn die meisten Rallyeteams fuhren am Spätnachmittag oder am Abend schon weiter bis kurz vor die Grenze.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/dakhlarestday_maerz18 

12. März 2018, 9. Etappe: Laayoune - Dakhla
Federsystem Hawaii, Kraftstoffpumpe, Pleuellagerschaden, Motorschaden.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/laayoune_dakhla_maerz18 

11. März 2018, 8. Etappe: Aglou Plage - Laayoune
Nachdem wir den Atlas bezwungen haben, erobern wir nun die Westsahara.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/aglouplage_laayoune_maerz18

10. März 2018, 7. Etappe: Marrakech - Aglou Plage
Heute haben wir den Atlas bezwungen. Oder der Atlas uns.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/marrakech_aglouplage_maerz18

9. März 2018, Restday Marrakech
In Marrakech. Heute gönnten wir uns mal einen Tag Ruhe.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/marrakech_restday_maerz18 

8. März 2018, 6. Etappe: Briech - Marrakech
Alles ist anders. Wir sind in Marokko. Wir sind in Afrika.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/briech_marrakech 

7. März 2018, 5. Etappe: Algeciras - Briech
Heute haben wir uns von Europa verabschiedet.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/algeciras_briech_maerz18

7. März 2018, 5. Etappe: Fährüberfahrt nach Marokko
Vollzählig sind wir auf die Fähre gefahren und sagen jetzt mal schnell Tschüss. Wir verabschieden uns von Europa. Wenn ihr das nächste mal von uns hört sind wir schon in Afrika!
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/faehrueberfahrt_maerz18 

6. März 2018, 4. Etappe: Valencia - San Roque
Das erste große Zwischenziel haben wir fast erreicht - die Meerenge bei Gibraltar. Morgen sind es noch ungefähr 20 Kilometer bis in den Fährhafen von Algeciras. Dann werden wir 3000 Kilometer durch Deutschland, Frankreich und Spanien hinter uns haben. Die Länderpunktesammler sogar noch ein paar europäische Kleinststaaten mehr. Zeit uns von Europa zu verabschieden.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/valencia_san_roque_maerz18

5. März 2018, 3. Etappe: Nimes - Valencia
Es rollt, irgendwie...
http://rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/nimes_valencia_marz18

4. März 2018, 2. Etappe: Mulhouse - Nimes
Ölverlust. Zerfledderte Bremsleitung. Defekte Antriebswelle. Zylinderkopfdichtung. Und, und, und. Es geht los mit den kleinen und großen Wehwehchen der Rallyemobile.
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/mulhouse_nimes_marz18

3. März 2018, 1. Etappe: Hohnstein - Mulhouse
Der Rallyetross rollt! Und schon gibt es die ersten Superlative zu melden. Noch nie war es beim Start in Hohnstein so kalt. Noch nie waren beim Start in Hohnstein so viele Teams mit ihren Rallyeboliden anwesend. Und überhaupt: Noch nie tummelten sich so viele Rallyefahrzeuge (mehr als 60) nebst Insassen auf den Straßen gen Süden....
http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/hohnstein_mulhouse_marz18 

2. März 2018, Prolog: Dresden und Hohnstein
Morgen startet die 25. Rallye nach Gambia.
Ihr könnt hier die jeweiligen Tagesetappen mit vielen Fotos unter dem jeweiligen Link mit verfolgen.

http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/news-ansicht/items/prolog_marz2018

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Ausserdem ist der Anfang gemacht für unseren Erweiterungsbau an der Kobisala Schule in Sanjang. 

Das gibt 4 neue Klassenzimmer. Insgesamt Platz für 80 Kinder plus Lehrerbüro.
37 Meter lang und 6 Meter breit.

 


Genau hier soll dann auch der Buntsandstein vom Rallyeteam "Südliche Weinstrasse" rein. 
Siehe Bericht vom 18. Februar.

 

 

 


An dieser Stelle noch ein Hoffnung gebendes Bild. Theoretische Ausbildung in der Schreinerei.

 

18. Februar 2018

In 12 Tagen geht es wieder los. Die  Rallye Dresden-Dakar-Banjul startet zum 25. Mal. Stellvertretend für alle 64 Teams haben wir hier das Team "Südliche Weinstrasse" mit der Startnummer 817 aus Niederhorbach in der Pfalz, welches gut gerüstet auf die Abfahrt wartet. Die weiteren Teamvorstellungen findet Ihr auf 

http://www.rallye-dresden-dakar-banjul.com/teams 

 

 


v.l. Rainer Keller, Paul Martin und Roland Martin. Der rote Sandstein soll mitgehen auf grosse Reise und wird in unserer Kobisala Schule in Sanjang symbolisch als Grundstein für den Erweiterungsbau dienen. Dafür hat das Team bei Kollegen, Sponsoren, Nachbarn und Freunden Geld gesammelt. Eine alte Waschmaschinentrommel wird auf der Fahrt als Grill dienen.

 

 

 


Probeliegen im Mercedesbus.
 Paul (13), Rolands Sohn, wird schon vorher mit dem Flieger nach Gambia kommen und in unseren Schulen ein Praktikum im Rahmen eines Sozialpraktikums seines Gymnasiums absolvieren.

 

 

 


Schnell noch ein lokaler Pressetermin. Viele Teams werden inzwischen in ihrer Heimat journalistisch begleitet. Das Interesse an der Rallye ist in diesem März so hoch wie noch nie. Normalerweise ist die Rallye mit 50 Teams ausgebucht. Dass es dieses Mal 14 Teams mehr sind, liegt vor allem an den "Wiederholungstätern", die schon ein- bzw. mehrmals mitgefahren sind. Ja, die Rallye nach Gambia ist beliebt und macht Spass.

 

In diesem Sinne, weiterhin viel Vergnügen bei der Vorbereitung an alle Teams und einen guten Start am 3. März 2018 sowie eine pannenfreie, tolle Reise.   

Februar 2018

Unser Umweltprojekt geht in eine neue Phase. Heute kam der nächste Container mit wertvoller Fracht aus China.

 


Auf den ersten Blick sieht der Inhalt wie ein Haufen Stahlblech aus.

 

 

 


Die Jungs auf dem LKW helfen beim Ausladen.
Wofür könnten diese Teile wohl nun schon wieder gebraucht werden?

 

 

 


OK, das Ding hängt am Kran und biegt sich ordentlich durch. Soll vielleicht so sein?

 

 

 


16 grosse Teile, 16 kleine Teile und..... noch mehr Teile

 

 


Na wenigstens die beiden haben wohl einen Plan.
Das sind unsere Schweisserkollegen.

 


Des Rätsels Lösung sind acht neue Abrollcontainer. Jeder Behälter fasst 20 m3. Das ist vier Mal so viel wie unsere kleinen Kippmulden. Damit sparen wir uns natürlich ein Haufen Hin- und Herfahrerei zur Deponie und somit bares Geld und Arbeitszeit. Wir haben sie in China vorfertigen lassen und in Gambia werden diese jetzt zusammengeschweisst und auf Märkten plaziert. Kosten inkl. Fracht 24.000 US Dollar. In Deutschland kostet ein solcher Container um die 4.500 €.

 

18. Januar 2018

Heute haben wir den Frauen der Womensgarden-Kooperative in Sukuta den ersten selbst hergestellten Kompost gebracht. Damit zeigen wir, dass es sich lohnt, Bioabfälle auf den Märkten zu sammeln und in die von der DBO bereitgestellten Container zu werfen. Der Kreislauf ist damit geschlossen. Denn das Gemüse der Frauen wird genau auf diesen Märkten verkauft und früher landeten die Reste auf wilden Müllkippen. Die Frauen wiederum schulen die Kunden, wo sie ihre Abfälle reinwerfen sollen, denn das kommt letztendlich ihnen wieder zugute.  


Feierliche Uebergabe des ersten Kompost. v.l. Lamin Jatta, Mitarbeiter des Bürgermeisteramtes Sukuta, Mam Sait Jallow, CEO des Brikama Area Council, Mustapha Kane, Mitarbeiter der DBO, Aaron Leng, 2. Vorsitzender der DBO, Ndey Cham, Sekretärin DBO, die drei Vorsitzenden des Womensgardens und Momodou Njei, Koordinator bei der DBO 


Gruppenbild mit den Frauen der Womensgarden-Kooperative.  


Das "braune Gold", dass die ausgelaugten Böden fruchtbarer macht 


Die erste Lieferung. Es sieht so einfach aus, dabei steckt jahrelange Organisationsarbeit dahinter.
Die Beschaffung der Müllcontainer, zum grossen Teil aus China, der Kauf der Fahrzeuge und Verschiffung nach Gambia, das Aufräumern der Märkte, die Ueberzeugungsarbeit und Schulung der Bevölkerung, die Organisation einer eigenen Deponie bis hin zur eigentlichen Kompostherstellung.

 

11.Januar 2018

Im November haben wir berichtet, wie wir aus Müll Kompost herstellen wollen. Jetzt haben wir ein erstes Ergebnis. Es hat funktioniert.  Nun wir haben dieses Jahr wieder viel vor und was in den letzten Wochen alles passiert ist, zeigen wir Euch an dieser Stelle. 


Der erste Kompost aus Biomüll, der zum Teil auf den Märkten
eingesammelt wurde.
 


Hier sind wir im Womensgarden, der an unser Restaurant "Blue Kitchen" grenzt und sammeln Laub für die Kompostierung  


Ein 5000 Liter Wasserbehälter wird gerade auf einem IFA W50 LKW nach Tambana transportiert, denn zur Kompostherstellung wird auch Wasser benötigt, das es auf dem Gelände nicht gibt. Der LKW wurde uns von den Rallyeteilnehmern "Truck for Africa" gespendet. Jetzt hat er endlich seine richtige Bestimmung gefunden. Vielen Dank an das Team.


Unser neuer Schredder. Damit bekommen wir auch grössere Baumabschnitte klein 

 

Hier eine andere Geschichte. Wir haben in Gunjur auf dem Gelände der Krankenstation auch eine Näherei. Dort bilden wir junge Frauen an der Nähmaschine aus. In Gambia ist das Schneiderhandwerk eher den Männern vorbehalten, das macht die Frauen zusätzlich ziemlich selbstbewusst und stolz. Damit die Mädels aber auch was verdienen, haben wir zusammen mit der Bäckerei Peter aus Essen, die uns auch unsere Bäckereiausstattung gesponsert hat, ein Taschenprojekt ins Leben gerufen.  


Die schönsten bunten Baumwollstoffe aus Afrika und Taschenband aus Deutschland werden hier zusammengenäht. Die Beutel sollen in den Bäckereifilialen in Essen an die Kundschaft verkauft werden. Der Erlös, abzgl. der Materialkosten, geht direkt an das Projekt. Ihre Röcke haben sie sich auch selbst geschneidert.
 


Eine unserer Auszubildenden bei der Arbeit. 


Bis jetzt wurden ca. 500 Taschen genäht. 

 
jede Tasche bekommt unsere Logos


Unsere schöne Bäckerei funktioniert wieder. Dank eines neuen Generators. 

 


Klaus Peter erklärt, wie man Roggenmischbrot bäckt 

 


Taataataataaa....;)) und gut sieht es aus


Wir backen auch unser eigenes Brot für die Armenspeisung in Krankenhäusern 


Eine neue, endlich mal richtig professionelle Dunstabzugshaube für das Blue Kitchen.
Danke Familie Widder.


Der Garten im Blue Kitchen ist eine richtige Oase geworden.


Schlängelwege führen zu den Tischen 


Ab und zu gibt es ein Lagerfeuer im Restaurant.
Sehr stimmungsvoll in den Abendstunden.
 

 

31.12.2017 

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kurz vor Weihnachten

wird weiter aufgeräumt  

zur Erinnerung: vor zwei Jahren sah es in Wellinggara so aus. Ein schmaler Weg führte am haushohen Müllberg vorbei. Die DBO hatte es sich damals zur Aufgabe gemacht, dieses Elend, direkt neben einer Nursery School (Kita) zu beseitigen.

 

So sieht es im Dezember 2017 aus. Ueber 300 LKW Ladungen a. 10 m3 wurden bei drei Aufräumaktionen weggeschafft.

 

Nicht nur in Wellingara,auch in Sukuta wurde Müll weggeräumt. Vorher

 

und nachher.

 

Müll abkippen verboten!

 

Beim Auröumen kann es natürlich nicht bleiben. Die DBO stellt Müllcontainer zur Verfügung. Die grünen für den Biomüll, den blauen fürden Restmüll.

 

Um die Bevölkerung zu schulen, werden Bilder aufgestellt und die Mülltrennung wird überwacht.

 

v.l. Der Chef des Brikama Area Council, Mr. Jallow, ist gekommen, um sich ein Bild von der Arbeit der DBO zu machen. Zusammen mit Momodou Nje, unserem Local Manager und Vermittler zwischen DBO und der Bevölkerung, die zum Teil nur Mandinka spricht und Aaron Leng, Viezechef der DBO und Koordinator des schweren Räumgerätes zur Müllberäumung.


+++ Rallye +++Rallye +++ Rallye +++
4. Dezember 

Heute haben wir noch weitere Projekte vorgestellt. Zuerst ging es in die Interior Schule, danach war die KFZ Werkstatt an der Reihe und auch unserer Schreinerei wurde ein Besuch abgestattet. Hier gibt es ein paar Bilder davon.  

"So, jetzt kommt mal alle mit. Wir zeigen Euch unsere Schule"


"Hinter Euch seht Ihr unseren Neubau. da sind zwei von acht Klassenzimmrn fertig."


" Jetzt gehen wir zu den Klassenzimmern der kleineren Schüler bis zur 4. Klasse." 


"Die sind in drei Gebäuden untergebracht. Die Frau in der Mitte ist die Rose, unsere deutsche Schulleiterin." 


Der kleine LKW vom Team " Blauer Hamatan" ist auch mit der Rallye mitgekommen,
zusammen mit einem neuen Trampolin für die Schule.


Das gleiche LKW Modell wurde auch von einem der Königsbrunner Teams nach Gambia gefahren. Hier war er noch in Deutschland, im Sommer als wir die Königsbrunner besucht haben.
v.l. Aila, Marion, Heinz (DBO) mit Roland, Anita und Gerhard (Meilen für die Kinder der Welt e.V.)
 


eines von 10 Klassenzimmern


Holger Wötzel, rechts hat viel für die LKW Werkstatt getan. Dieses Mal ist er wieder Rallye gefahren, war aber auch schon so öfter bei uns und hat mit gespendeten Anschauungs- und Lehrmaterialien seinen ganz persönlichen Beitrag geleistet. Wenn er da ist, gibt er auch gern den Auszubildenden Unterricht. Schliesslich kommt er von der KFZ Innung Sachsen.


Rechts, Aaron. Sohn von Heinz und seine rechte Hand, nicht nur in  der KFZ Werkstatt als gelernter LKW Mechatroniker. Er ist in Gambia aufgewachsen und kennt sich bestens aus.  


Nun ein Blick in die Schreinerei 


Hier werden Möbel gefertig, bis hin zu Einbauküchen oder Holzfensterrahmen. Alles, was gerade gebraucht wird. 


Gruppenbild mit unseren Azubis 


ein persönlicher Gruss an die Bärbel von den Sachsenoldies. Sie konnte dieses Mal nicht dabei sein. Na dann, Gruss auch von Marion, die im kalten Deutschland sitzt und sich um die Webseite kümmert;))

Abends gab es die Rallyeparty im Blue Kitchen. Dabei werden auch die verschiedensten Preise an die einzelnen Teams verliehen.

 


So  ging z.B. der Teampreis an die Westafrikanischen Pistenwiesel

 


Ein Springfield Racing Team bekam den Goldenen Schraubenschlüssel für ehrenhafte Mitarbeit beim Retten von anderen Teams während der Fahrt

 


Die Königsbrunner ,The good Friends of DBO, haben seit 2011 16 Autos nach Gambia gebracht und immer noch einen drauf gesetzt... 


Dieses Mal gab es einen Spendenscheck über 5.000,-€ für Kinderhilfsprojekte. Wir sagen Danke und herzliche Grüsse an alle, die in Königsbrunn geblieben und der DBO wohl gesonnen sind.
Ihr seid grossartig.

 


Thorsten Schulz von den Orgs hat wieder ganz wunderbar den Abend moderiert

 


Der Eine oder Andere wurde von unserem Holzschnitzer Amadou mit original gambischen Skulpturen versorgt, so dass die Weihnachtsgeschenke für die Lieben zu Hause gesichert sind

 


Falk Altmann von den Orgs hat seinen Teller leergegessen, damit die Sonne morgen in Gambia wieder scheint (...kleiner Scherz!) und Peggy Hahn, die Frau, die die tollen Tagesberichte über Wochen geschrieben hat, sieht ganz schön müde aus. "Holli" Holger Leipnitz fehlt auf den Bild. Das Lob geht aber hiermit auch an ihn. Das  habt Ihr wieder einmal grossartig gemacht.
Ein grosser Dank an die Organisatoren der Rallye.

 

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3. Dezember

Heute war die Versteigerung der Rallyeautos im Independent Stadium in Bakau. Die vorläufige Versteigerungssumme beträgt:
4.153.000 Dalasis. Umgerechnet sind das 74.160 €.

Das ist ein tolles Ergebnis und hilft weiter, die Projekte der DBO zu erhalten und zu erweitern. Damit sichern wir Schulbildung für ca. 500 Kinder, Ausbildungs-  und Arbeitsplätze und sähen weiter Hoffnung in den Köpfen und Herzen einiger, die sich sonst auf den Weg nach Europa machen würden. Jeder Einzelne, der in Gambia bleibt, zählt. Das Land braucht gut ausgebildete Leute mit Zuversicht. Daran arbeiten wir und mit Eurer finanziellen Unterstützung, die 100 % in den Projekten ankommt, helft Ihr alle mit. Danke. Eure DBO

Natürlich haben wir auch ein paar Fotos für Euch. Impressionen vom heutigen Tag 


Foto mit den neuen Besitzern 


Abschiedsfoto mit Rallyeboliden 


Die potentiellen Käufer begutachten alle Autos vor der Versteigerung 


Hier will keiner die Katze im Sack kaufen. Man lässt sich alles vorher erklären 


Die Kinder interessieren sich natürlich für die vielen bunten Sticker 


So eine Versteigerung dauert meistens so um die vier Stunden 


Da sind Schattenplätze in der Hitze gefragt... 


...und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt 


 noch mehr Fotos...


...von den tollen Rallyeboliden.
Die Autos der Dresden-Dakar-Banjul-Rallye sind in Gambia inzwischen sehr beliebt.
 


einfach goldig 


Eine bunte Mischung aus Bietern und Anbietern 


Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten. 


Sitzen und Warten..... 


Gunter Taute hatte Pech mit einer Steinmauer, die ihm auf die Füsse gefallen ist.
Wir wünschen gute Besserung

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1./2.Dezember

Nachdem sich am Freitag alle erst mal etwas von den Strapazen der letzten Tage erholt haben, waren heute am Samstag Projektbesichtigungen auf dem Programm.

 


Hier sind wir in Gunjur im Garten unserer Krankenstation.
Sol, der Leiter und Heinz, Vorsitzender der DBO erzählen von ihrer Arbeit

Neben der Krankenstation und dem schönen Garten gibt es hier auch einen
Schulungsraum und eine Näherei für junge Frauen
 


Das Nähprojekt wird hier erklärt.  


Falk hat eine Nähmaschine aus Dresden mitgebracht. Danke an die Spender. 


Fotoshooting bei den Norhäuser Wüstenfüchsen 

Gerhard Bayrle vom Verein "Meilen für die Kinder der Welt e.V." aus Königsbrunn ist inzwischen ein alter Rallyehase.   

Der Besuch der Rallyeleute in Gunjur ist auch für die Kinder eine willkommene Abwechslung 



Weiter ging es in die Kobisala Schule in Sanjang, die in den letzten 10 Jahren auch durch die Gelder der Rallye zu einem Grossprojekt geworden ist. Auch diese Staffel und im März sind Teams dabei, die Sponsorengelder für diese Schule aufgetrieben haben

 



Die Kinder habe immer ein kleines Programm,
was bei den deutschen Gästen gut ankommt

 


Das ist Hans-Jörg Koch vom Team "Wüstenpaddler on tour" Er hat sich gleich eine bleibende Erinnerung an diese Fahrt auf seinen Arm stechen lassen. Hut ab! Desweiteren hat er und sein Team extra 1000 € für unsere Projekte gesammelt und gleich noch 45 Outdoorhandys mitgebracht. Herzlichen Dank. Wir hoffen, dass Du nur schöne Erinnerungen mit diesem Tattoo verknüpfst.

Morgen gehts weiter. Dann ist die Versteigerung der Autos angesagt.

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Die 24. Staffel der Rallye Dresden-Dakar-Banjul ist gestern, 30.11.  in Gambia angekommen. Die ersten Fotos gibt es hier...


Endlich in Gambia angekommen. Jetzt kommt noch eine Fährüberfahrt über den Gambia River und die letzten 200 km bis ans Ziel; unser Restaurant "Blue Kitchen" in Sukuta 

....und natürlich in den Tagesberichten unter: 


www.rallye-dresden-dakar-banjul.com
 


Falk von den Orgs 


die Fährüberfahrt über den Gambiariver gestaltete sich etwas schwierig, da nur eine Fähre in Betrieb war. Daaass daaauueeeerrtt! Vor allem nach der langen Fahrt von St. Louis im Senegal und eine afrikanische Grenze.

Wir werden die nächsten Tage weiter berichten.

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November 2017

Der erste Kompost aus Müll entsteht. Und so sieht es dann auf unserer Mülldeponie in Tambana aus: 

Hier sind die neuen Mitarbeiter, die extra für dieses Projekt eingestellt wurden 

Mit grossem Gerät werden Betonblöcke, die wir auch selbst gemacht haben, auf die Deponie transportiert

Damit werden Mieten gebaut und der Untergrund wird mit Metallplatten ausgelegt

 

Der Müll wird aussortiert (Plastik, Metall, Glas etc.) und zusammen mit Kuh- und Eseldung
vermischt. Der Müll kommt vom Markt in Sukuta.

 

Dann wird der Kompostansatz gewässert....

 

...und mit einer Plane abgedeckt.
Nach einer Weile wird der Kompost in die nächste Miete umgesetzt.

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Rallye November 2017

 Die nächste Rallye ist am 11.11.2017 in Dresden gestartet und wird  über 7000 km durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Marokko, Mauretanien, Senegal bis nach Gambia insgesamt 19 Tage unterwegs sein. Es ist bereits die 24. Rallye. Wir freuen uns auf Euch und wünschen gute Reise und viele erlebnisreiche Tage on tour und in Gambia selbst. Wer die Rallye verfolgen möchte, kann sich unter der Website der Rallye-Dresden-Dakar-Banjul die aktuellen Tagesberichte ansehen.

 


www.rallye-dresden-dakar-banjul.com

 

Das durch die Rallye unsere Projekte erst möglich wurden, ist inzwischen bekannt. Nämlich durch die Versteigerung der Autos und dem daraus gespendetem Geld.

Darüber hinaus haben viele Teams Sponsoren gefunden, die uns mit unterstützen. So zum Beispiel die "Hachenburger Frischlinge", die zwar erst im März mit 3 Teams mitfahren werden, aber massgeblich am Weiterbau der Interior Academy beteiligt sind. Sie haben den Bau direkt mit vorfinanziert. Vielen Dank dafür von uns. 

Auch unsere treuen Königsbrunner fahren wieder mit 4 Teams mit. Die Sachsenoldies, Springfield Racing Team mit 3 Autos, die Wüstenfüchse mit 3 Teams, Team Sachsenring Afrika mit 2 Autos.  Im März Tobi und das SWAT Rallye Team zum 5. Mal, die Ostblock Customs, die Anulus - 4 Teams, die Miriquidis mit 3 Teams, die Marzipanbande, die Cracy Ants, Team Wüstenblitz, die Wild Friends....

Alles Wiederholungstäter!!!! Ein Zeichen dafür, dass die Rallye Spass macht. Leider ist die Märzrallye ausgebucht, aber es sind noch Plätze im November frei. In diesem Sinne, kommt nach Gambia und unterstützt unsere Projekte im kleinsten Land Afrikas.

Eure DBO 

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Oktober 2017

 

Das Restaurant "Blue Kitchen" hat wieder geöffnet. Mit neuem Management, geputzt, frisch gestrichen und optisch aufgepeppt.

Vor allem mit Geldspenden aus Deutschland, konnten wir schnell neue Geräte für die Küche kaufen. Vielen Dank dafür. Ca. 20 Arbeitsplätze konnten erhalten werden. ........ und die Rallyeparty ist natülich auch gesichert;))

Bei den Gästen hat es sich schnell rumgesprochen. Viele Stammkunden sind froh, dass sie ihr Feierabendbier wieder bei uns geniessen können.

 

Die Vorderfront. Hier sind jetzt auch Sitzplätze, gleich neben der Bäckerei. Die Fenster zur Strasse wurden mit Kippglasfenstern versehen, so dass man auch an kälteren und windigen Tagen gemütlich sitzen kann 

 

Innen hat es jetzt eher einen Restaurantcharakter. Eine neue Speise-, Getränke- und Cocktailkarte gibt es.

 

Die ersten Gäste im Gartenbereich

 

Der Garten ist ein beliebter Platz zum essen, trinken und relaxen für unsere Gäste. Vor allen die Sonnenuntergänge und der weite Blick werden sehr geschätzt.

 

 

Die Küche funktioniert wieder. Neue Küchengeräte wurden beschafft. Jetzt kommt noch eine grosse Dunstabzugshaube mit dem nächsten Container aus Deutschland.

 

September 2017
 

Inzwischen ist auch in Gambia der ganz normale Schulalltag wieder eingezogen. Im Neubau der Interior Academy sind zwei von acht Klassenzimmern fertiggestellt, so dass die Schüler in die nächst höhere Klasse nachrücken konnten. Wir sind jetzt bei Grade five (5. Klasse).  

 

zwei von acht neuen Klassenzimmern sind
pünktlich im September fertig gestellt worden

 

Die Schulmöbel werden angeliefert. Alles Spenden aus Deutschland

 

Das ist die normale Bauweise hier. Sobald wieder Gald da ist geht es mit den nächsten Klassenräumen unten weiter. Die sind im Rohbau fertig und die Wände sind eingezogen.

 

Lernen in den neuen Klassenzimmern 


Auch die Kobisalaschule in Sanjang bekommnt neue Schulmöbel. Aaron hat neben Gibril zwei Helferinnen aus Deutschland gefunden.

 

Nach einigem Tüfteln, ist ein Weg gefunden, wie die Möbel zusammenpassen

 

So, der erste Tisch ist geschafft.....

 

....und der Rest steht auch bald.
Ein Abschlussfoto in schlechter Handyqualität, egal. Auftrag erfüllt.



Nach der großen Überschwemmung in unserem Restaurant "Blue Kitchen", sowie der Bäckerei e.t.c. und den folgenden Aufräumarbeiten haben wir nun beschlossen, den gesamten Betrieb zu renovieren und dem Restaurant ein neues Gesicht zu verpassen. Der Küchentrakt und die Sanitäranlagen werden komplett saniert. Ein neues Management wird eingestellt und ein neues Gastrokonzept erarbeitet. Hiermit sagen wir danke für die Soforthilfe in
Höhe von 2.200,- € durch den Miriquidi goes Africa e.V. in Otterfingen.

Insgesamt wird die Renovierung ca. 10.000,- € kosten

 Zuerst müssen die Aussenanlagen geschoben und neu befestigt werden.

 

Vom Blue Kitchen, Bäckerei bis hin zur Mechanikerwerkstatt. Der gesamte Weg.

 

Neue Gastrogeräte werden benötigt.
Auch neue Regale, Tische und Kühlschränke kommen in die Küche



Lagerräume werden jetzt ordentlich gefliest

 

  

Über der Kochstelle wird eine richtige Gastronomie-Dunstabzugshaube benötigt. Die müssen wir in Deutschland erst finden. Vielleicht kennt ja jemand  einen Betrieb, der aufgelöst wird. Oder jemand hat zufällig eine übrig. Dann bitte schnell melden! Wir packen demnächst wieder einen Container in Deutschland.

 

Die Sanitäranlagen sind ebenso runderneuerungsbedürftig.


August 2017 

Es ist wie immer um diese Jahreszeit Regenzeit in Gambia. Doch in den ganzen Jahren gab es noch nie so viel Wasser auf einmal. Unsere Projekte kommen fast vollständig zum Erliegen. Das Blue Kitchen sowie die Bäckerei, die Schreinerei und die LKW Werkstatt mussten wegen Ueberflutung geschlossen werden. Im Zuge der Schliessung werden wir das Sanitär- und Küchengebäude im Restaurant komplett sanieren. Die Kosten sind noch nicht abzuschätzen.

 

Die Bäckerei und das Restaurant Blue Kitchen stehen unter Wasser.

 

Die LKW Werkstatt ist geflutet

 

 

Die Wassermassen drücken das Tor unseres DBO Geländes einfach auf. Rausfahren ist zur Zeit nur mit Geländewagen möglich. Dazu kommen Hitze und Luftfeuchtigkeit 100 %. Die Regenzeit geht im Allgemeinen bis Oktober. Wie hoffen mal, dass dieser andauernde starke Regen bald nachlässt, sonst sitzt man irgendwie fest, weil nichts geht!!!!

 

 

Deutschlandtour Juli 2017

Seit ein paar Jahren nutzen wir nun unseren Urlaub des öfteren, um Rallyeteams, Unterstützer und Sponsoren der DBO zu besuchen. Nach elf Jahren Rallye hätten wir die Möglichkeit, so gut wie in jeder Stadt Deutschlands, sowie in der Schweiz, Oesterreich, Lichtenstein bis in die USA bei ehemaligen Rallyeteilnehmern vorbeizuschauen und HALLO zu sagen. Dabei nehmen wir nicht das Flugzeug sondern fahren mit unserem Wohnmobil (African Liner), das uns schon oft nach Gambia und zurück gebracht hat. Seht mal, wo wir dieses Jahr überall Station gemacht haben:

 

Dieser A380 kam zufällig über uns hinweggeschwebt, als wir in Essen im Garten von Klaus Peter, (Bäckerei Peter) standen und eigentlich gerade dabei waren, das folgende Foto zu machen...

 

Klaus Peter und wir drei: Heinz, Marion und Aila. Dahinter unser Urlaubsgespann.

 

Am nächsten Morgen durften wir uns ein Frühstück im Laden der Backstube aussuchen....

 

 

....und haben dann mit Tochter Louisa (links), die studiert und zur Zeit auch in der Bäckerei arbeitet und Dorothè (rechts) gefrühstückt, während hinter uns Backwaren produziert wurden. Den Pflaumenkuchen muss man probiert haben, mmmmh.

 

Ein Wochenende vorher waren wir im Süden Deutschlands, bei den Königsbrunnern. Roland (links) und Anita (rechts) vom "Meilen für die Kinder der Welt e.V." waren bereits mehrere Male und mit mehreren Teams in Gambia. Aus Königsbrunn stammt auch unsere Ambulance in unserer Krankenstation in Gunjur/Gambia. Sie starten im November wieder mit 5 Teams. Hund "Mini" muss allerdings zuhause bleiben.

 

 

Am nächsten Morgen war eine Journalistin der Augsburger Allgemeine vor Ort um einen Artikel zu schreiben. Dabei ist dieses Bild entstanden, wo auch Gerhard (rechts), ebenfalls Rallye-Veteran, mit zu sehen ist. 

 

Nach Königsbrunn und Essen ging es weiter nach Hildesheim, zu Thomas Brien  (Verein Arbeit und Dritte Welt e.V., Arbeitslose leisten Entwicklungshilfe). Mit dem Verein arbeiten wir ebenfalls seit vielen Jahren zusammen und wir haben uns sehr gefreut, Thomas mal wieder zu sehen. Zwei Tage nach unserem Besuch, fand ein grosses Unwetter statt, und in Hildesheim herrschte der Ausnahmezustand wegen Ueberflutung.

 

Unser Weg führte uns weiter nach Wismar, wo es ebenfalls in Strömen goss. Diese nachgebaute Kogge ist die Namensgeberin für sechs Teams im Frühjahr 2018,
nämlich "Die Wüstenkoggen".
 

Jan Kaminski holte uns auf dem Campingplatz mit seinem Rallyeauto ab. Nach einer Stadtführung trafen wir uns am Abend mit einigen "Wüstenkoggen-Rallyeteilnehmern zum Grillen. 

u. a. Sebastian vom Team "Wüstenkoggen - Die Hanseaten", Jan, Team "Wüstenkoggen - The Dudes" und Nils, Team "Wüstenkoggen - Abt. Gemütlich". Jan hat bereits Rallyeerfahrung, Sebastian und Nils hingegen fahren das erste Mal mit.

 

....ja wir haben Geschmack am Ostseeurlaub gefunden und haben uns an den Charly Hieke erinnert. Der hat doch da oben auf Rügen Ferienhäuser und ist bestimmt da. Wir hatten Glück, er und seine Frau Siggi waren da. Den Hecht hat er extra für uns............gekauft;))

Wir danken Euch für die schönen Tage und den Stellplatz in Nonnevitz. 

Von Rügen ging es über Stettin und Berlin nach Dresden. Plötzlich bekamen wir einen Anruf. Tobi Nolde vom SWAT Rallyeteam (fährt im März 18 wieder mit) war an der Strippe. Sie hatten gerade unseren African Liner auf der Autobahn-Gegenspur entdeckt. Sie waren auf dem Weg von Dresden nach Rügen. Spontan wurde ein Treffen auf dem Marktplatz von Teupitz arrangiert.  

Tobi, Verena und ihre beiden Söhne auf dem Weg nach Rügen, um weiter in Sassnitz mit der Fähre nach Schweden überzusetzen.

Nach diesem kuzen, herzlichen Wiedersehen und paar Eiskugeln im Bauch ging es für uns weiter nach Dresden

 

Mit Falk und Holli, den Orgs, haben wir uns vorm Breitengrad verabredet. Wir haben einen schönen Abend beim Rallyetreff verbracht. Es waren einige bekannte Gesichter da, doch leider hat dieses Foto keiner mehr hinbekommen.... Beste Grüsse an alle, die uns kennen.

Heinz, Marion und Aila

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Juli 2017

 

Seit Juli arbeiten wir zusammen mit der Bevölkerung an unserem Müllprojekt. In speziellen Schulungen, wird den Bürgern die Trennung von Müll nahegebracht und wie Kompostierung auch in Gambia funktionieren kann. Unter Mithilfe der Neuapostolische Kirche wurde ein Fachmann für Recycling (Martin Eller aus Stuttgart) eingestellt. Er ist zuständig für die Mülltrennung und die Herstellung von Kompost auf unserer Müllhalde in Tambana. Der Kompost soll zunächst umsonst an die Womensgärten verteilt werden, damit auf natürliche Art und Weise Gemüseanbau gewährleistet werden kann. Vor allem ohne den Einsatz von chemischen Düngemitteln, die umwelt- sowie gesundheitsschädlich und teuer sind.

 

 

In einem Schulungsraum in Wellingara, in der Nähe unseres Pilotprojektes, werden die Leute mit der Mülltrennung vertraut gemacht

 

 

Anschauungsmaterial zum besseren Verständnis

 

 

 

Vor allem die Frauen sind sehr interessiert

 

 

Martin Eller während seines Einsatzes

 

 

Bilder sagen mehr als Worte

 

Juni 2017

 

In Gambia geht es auf die Regenzeit zu. Ab Juli heisst es oft Land unter. Die ersten Schauer gab es schon. Es ist dann oft sehr heiss und die hohe Luftfeuchtigkeit macht zu schaffen. Aber auch in Gambia beginnen im Juli die sechs wöchigen Sommerferien. Danach soll in der Interior Academy der Unterricht für viele Kinder in den neuen Räumen stattfinden. Inzwischen haben unsere ersten Schüler die 4. Klasse erreicht und es rücken immer weitere nach. 120 Kinder lernen jetzt in der Schule. Der Innenausbau der Räume bedeutet für die DBO noch ein hartes Stück Arbeit.

 

Der Neubau der Interior Academy nimmt langsam Gestalt an. Der Rohbau der ersten vier Klassenzimmer im Untergeschoss ist fertig.

 

 Im September sollen auf alle Fälle zwei Klassenzimmer fertig sein

 Das Treppenhaus unseres ersten zweistöckigen Gebäudes

 Die Maurer verputzen die Innenräume. Im Vordergrund ist Omar, unser Chefmaurer.
Er hat viele unserer Gebäude in den letzten 10 Jahren mit gebaut.

Die Fensterrahmen für die Klassenzimmer sind fast fertig

 

Mai 2017

 

Im April kam der Bürgermeister der Stadt Sukuta mit seinen Kollegen auf uns zu, ob wir helfen können. Der lokale Markt quillt über vor lauter Müll. Wir haben uns ein erstes Bild davon gemacht. Die gleiche Katastrophe, wie auf den anderen Märkten, an denen wir schon Container platziert haben.

 

 

An den Marktständen werden in erster Linie Lebensmittel verkauft. Der Müll dahinter liegt den ganzen Tag in der prallen Sonne. Entsetzlich!

 

Der gesamte Markt macht den Eindruck eines riesigen Slums. Die Berge von Müll, die monatelang nicht abgeholt wurden! Ja, das ist Slum!

 

Im Angebot frischer Salat, Gemüse, Bohnen, Reis, Fische, Erdnusssauce etc. Was nicht verkauft wird und verrottet, fliegt in die Mitte auf den Müllhaufen. Jeder kann sich vorstellen, welche Gerüche dort in der Luft liegen!

 

Marktbesichtigung mit den Stadtoberen.

 

Nachdem der Markt nun von Müll befreit ist und unsere Container aufgestellt wurden, hat sich die Lage rapide verbessert. Die Container werden täglich abgeholt und auch sehr freiwillig von den Leuten benutzt.

 

An diesem Tag ist Sonntag und die meisten Shops haben zu. Jeden Tag sind diese zwei Container randvoll. Nachts werden sie abgeholt, auf unsere Müllkippe nach Tambana gebracht und leere hingestellt. Der Grossteil ist organischer Müll,  der kompostiert werden kann. Daran arbeiten wir ja.

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Wir haben weiter an der Interior Academy gebaut. Der zweistöckige Neubau hat inzwischen ein Dach bekommen und das erste Klassenzimmer kann man deutlich erkennen.

 

 

Sieht schon ganz stattlich aus, das neue Schulgebäude. Das erste mal eine zweistöckige Variante mit dem schönen roten Dach. Sehen aus wie Dachziegel...

 

Dabei handelt es sich um ein Dachblech. Die übliche Methode in Gambia, Dächer zu decken.

Rechts unten sieht man die zwei ersten neuen Klassenzimmer. Acht werden es insgesamt.

 

 Gleich daneben ist das Sonnenschutzdach (Bantaba) und der Spielplatz

 

13. bis 18. April 2017

 

 

Am 13. April haben wir mit der Stadt Brikama einen Vertrag geschlossen, der uns berechtigt, auf der anliegenden Müllhalde in Tambana, 10.000 m2 Fläche zu bewirtschaften. Unser Ziel: Mülltrennung und Recycling. Das ganze ist ein Pilotprojekt der Fa. IMA Sanierungszentren GmbH & Co. KG aus Germersheim und der DBO. Die Verwirklichung des Projektes wird uns nur durch die grosszügige Finanzierung der NAKK (Neuapostolische Kirche Karitativ e.V., Hr. Martin Petzoldt)  ermöglicht.
  Tambana liegt, anders als die kürzlich geschlossene zentrale Mülldeponie in Bakoteh, (wir berichteten unter Projekte/Umweltprojekt) ausserhalb von Wohngebieten.

 

Unterzeichner des Vertrages nach einer einstündigen Zeremonie: The Chief Executive Officer Brikama Area Council, The Executive Director National Environment Agency and the Chief Executive Officer Dresden-Banjul-Organization NGO A 119 (Heinz) unter Anwesenheit des Governor of the West Coast Area und anderen hochrangigen Persönlichkeiten der Stadt.

 

 

 Nach der Vertragsunterzeichnung sind wir direkt auf unser neues Gelände gefahren, um zu sehen, was als erstes zu tun ist. Dicke, giftige Rauchwolken von brennendem Müll bei Aussentemperaturen um die 40°C. Und unsere Markierungen sind auch weg.

 

1. Schritt: Fotos machen und ein Feuerlöschkomando anrufen

 

 

2. Schritt: den vorhandenen Dreck wegschieben. Der Müll wurde schon vorher illegal von einheimischen Müllentsorgern hier abgeladen

 

Mit schwerem Gerät ausgerüstet, schreiten wir zur Tat.

 

 

3. Schritt: unsere Betonblocks, die wir schon seit längerer Zeit anfertigen lassen, als Umzäunung benutzen, damit keine unbefugten Fahrzeuge ihren Müll mehr abkippen

 

 

4. Schritt: ausmessen und planen.
Hier unser Praktikant Martin Eller. Seit 12. April täglich im Einsatz

 

 

So bekommen wir langsam ein Bild von dem ganzen Gelände. 

 

 

 

April 2017

 

Der Neubau der Interior Academy macht weiter Fortschritte. Inzwischen wird an der 2. Etage betoniert. Die Komplettkosten des gesamten Gebäudes mit Inneneinrichtung: ca. 4 Mio Dalasis (ca. 75.000 €), werden zum Teil von den "Hachenburger Frischlingen", einem Rallye-Team, dass im März 2018 mitfahren wird, finanziert. Das beschleunigt natürlich den Bau, der im September dringend für die nächsten Klassen benötigt wird. Insgesamt entstehen acht Klassenräume.

 

Fotos vom 7. April 17

 

Der Maurer setzt die Aussenwände ein

 

In der Mitte des Gebäudes befindet sich die Treppe

 

 

Blick zu den anderen Schulgebäuden, die in den letzten 5 Jahren entstanden sind

 

 

oben sind die Betonier- und Schalungsarbeiten voll im Gange 

 

Fotos vom 27.3.17

 

Hier wird professionell mit Aufzug gearbeitet

 

 

oben angekommen, wird der flüssige Beton auf der Eisenunterkonstruktion verteilt

 

 

 

die künftigen Schüler bestaunen die Bauarbeiten von weitem

 

 

 

20.03.2017

 

Der Neubau der Interior Academy geht in die nächste Runde

 

 Das obere Stockwerk wird betoniert

 


9. März 2017
 

5.00 Uhr morgens.
Prämiere. In der neuen, noch nicht fertigen Bäckerei, werden die ersten Brote für die Armenspeisung gebacken.

 

Aaron übt zusammen mit Ali, dem neuen Bäckereichef, und Klaus Peter ordentliche Baguettes zu formen 

einen Tag vorher ist die grosse Teigmischmaschine in die Bäckerei gekommen 

Die neue Glasfront. Fehlt nur noch ein Anstrich und ein ordentliches Ladenschild

 

 Jürgen "Erdbeermaus", unser Elektriker beim Kabel verlegen

 

Blick nach draussen. Unser Ziel: Die schönste Bäckerei Gambias.
Mit einem reichhaltigen Angebot an Kuchen, Brot und Brötchen

 

Klaus, Heinz und Aaron. Die Initiatoren der Bäckerei.

 

Auch in der Interior Academy hat sich wieder was getan. Das Fundament mit den Armierungen wurde fertig betoniert.

 

Bauarbeiten am Fundament für das neue zweistöckige Gebäude der Interior Academy

 

 

Blick von der anderen Seite. Man sieht den Grundriss des Gebäudes und den befestigten Gang vor der Schule-

 

 

Ende Februar 2017

 

Es geht gerade weiter mit der Bauerei. Die Interior Academy wird wieder um ein Schulgebäude erweitert 

 

 Die ersten Blocks sind schon in Arbeit...

...da wird gegenüber der bestehenden Schule das Fundament ausgehoben  

 

...und die ersten Fundamentteile betoniert

 

natürlich inzwischen mit einem modernen Betonmischer und nicht mehr mit der Schaufel

 

Anfang Februar 2017

 

Wir haben den 9. Februar und das Herzstück der neuen Bäckerei
wird in einem gemeinsamen Kraftakt eingesetzt.
 

Da steht er, der grosse Backofen.

 

Auch wenn noch nicht mal die Fenster des Verkaufsraumes eingebaut sind,
es sieht doch schon gut aus...
 

 

Dieses Baugerüst entspricht nicht dem deutschen Arbeitsschutz!!! Nun, der Maurer fühlt sich offenbar sicher. Nichts desto trotz, falls jemand in Deutschland ein Baugerüst zu viel hat und dieses spenden möchte, bitte schnell melden. Wir packen bald wieder einen Container.

 

Die Ladenfront wird betoniert

 

dann kommt ein Dach auf den Laden

 

so..., alle Dachbalken sind drauf, jetzt kommt das Dachblech. Ganz typisches Material in Gambia 

 

Habib, unser Langzeitschreiner, der alle Projekte mit aufgebaut hat, begutachtet die Dacharbeit.

 

Jetzt sind wieder die Maurerjungs dran.
Die Fenster aus Deutschland, werden eingesetzt. Diese Fenster haben ihre eigene Geschichte, denn sie stammen aus einem Abrisshaus und wurden von unseren Freunden vom "Arbeit und Dritte Welt e.V." aus Hildesheim aufgearbeitet und mit in den Container nach Gambia geladen.

Chaos auf der Baustelle, Am 23. März, wenn die nächste Rallye ankommt, sollen die ersten Brötchen gebacken werden!

 

 

In unserer neuen Schreinerei wurden inzwischen die Rahmen für die neue Glasfront des Bäckereiladens gebaut. Die NGO-eigenen Gewerke arbeiten sozusagen Hand in Hand.

 

So ist der Stand der letzten Tage. Man kann jetzt deutlich erkennen, was das in einem Monat geben soll.
Eine funktionierende Bäckerei mit leckeren, frischen Brötchen und Kuchen.

 

 

Ende Januar 2017

 

 

Im kleinsten Staat Afrikas ist in den letzten Dezember- und Januartagen viel passiert. Nach 22 Jahren wurde ein neuer Präsident, Adama Barrow, gewählt und vereidigt. Für viele Gambier ist das ein neuer Hoffnungsschimmer, denn unter dem alten Regime von Yahya Jammeh gab es für viele Einwohner Repressalien und die Angst beherrschte sie. Wir haben uns als Hilfsorganisation stets aus politischen Themen rausgehalten, auch wenn die Unberechenbarkeit der Regierung unsere Arbeit manchmal behinderte, z.B. durch ständig wechselnde Ansprechpartner in den obersten Ebenen. Wir gratulieren dem neuen Präsidenten, Adama Barrow, wünschen ihm viel Erfolg und uns eine gute Zusammenarbeit mit der neuen Regierung.

 

Trotz der unruhigen politischen Lage haben wir weiter unsere Arbeit gemacht und bei frostigen Temperaturen bis zu -12°C den nächsten Container mit Spendengütern in Deutschland geladen. 

 

 

  Dabei waren eine Palette Verbandsmaterial vom Verein "Miriquidi goes Africa" , die Heinz (r.) von Rico Malz (l.) und Janine Malz entgegengenommen hat

 

Dabei war auch die Verkaufstheke für die neue Bäckerei in Gambia

 

...und weitere Bäckereiutensilien, die aus Essen von der
  Peter Backwaren OHG gespendet wurden

 

Für über 2.000,- € Medikamente, gekauft bei "action medeor",
für unsere Krankenstation in Gunjur

 

Palettenweise Material und Lebensmittel für unser Restaurant und die Armenspeisung

 


ein Holz- und Müllzerkleinerer für unser Umweltprojekt 

 

eine Palette Schreib- und Schulmaterial, gespendet von "Pens for Africa"
durch Matthias Müller

 

Dringend benötigte LKW Reifen für unsere Müllfahrzeuge 

 

und eine neue Hobelmaschine für unsere Schreinerei

 

Januar 2017

 

Das wir ein neues Projekt haben, darüber haben wir ja schon berichtet. Das Equipment, samt Ofen haben wir von der Peter Backwaren OHG in Essen gespendet bekommen und es steht bereits in Gambia. Nebenbei haben wir angefangen, das Gebäude drumherum, nämlich Lagerräume im Restaurant "Blue Kitchen", auszubauen. Hier zeigen wir nun den Baufortschritt samt Denkfehlern....

 

Eine ordentliche Absperrung zeigt, hier entsteht was Neues

 

Der erste Spatenstich für die Gebäudeerweiterung ist getan

 

Innen wird eine Tür zu den hinteren Lagerräumen eingebaut und die Fensterlöcher kommen in die Wand

 

Die Fliesen werden schon verlegt und neue Metallfenster sind eingebaut,
bald soll ja die Bäckerei eröffnen

 

 

Dann kam der Klaus Peter (rechts) aus Essen, der uns die Bäckerei gesponsert hat, während der Rallye nach Gambia und natürlich ins Blue Kitchen und hat erklärt, so geht das nicht, das wird ja viel zu heiss in dem kleinen Raum.

 

 

OK, dann also richtig und raus mit der Wand

 

So, sieht das dann aus. Man kann bis zur blauen Küche (daher der Name "Blue Kitchen") durchgucken

 

Damit die Hitze auch nach oben abziehen kann, wird das Dach abgetragen und aufgestockt. Nach vorn wird die Wand rausgebrochen.

 

Nun kann das Dach mit dem typischen Dachblech neu gedeckt werden

In der Zwischenzeit hat sich auch an der Frontseite einiges getan.... und jeden Tag wird ein bisschen mehr gebaut, neue Fotos werden folgen.

 

Hier gibt es noch ein paar neue Fotos von unseren chinesischen Müllcontainern und wie sie zusammengeschweisst werden

 

 

Unser Chefschweisser mit hochmodernem Schutzhelm mit eingebauter Automatik. Sobald er anfängt zu schweissen, verdunkelt sich das Glas

 

 

Der Lehrling darf jetzt auch ran, nachdem er gelernt hat, dass man nicht in das Schweisslicht sehen darf. Verblitzte Augen sind echt fies.

 

 

 

So sehen die fertigen Container aus. Alle Schweissnähte sind mit Rostschutzfarbe gestrichen und dann noch die grüne Farbe drüber. Leider nicht ganz derselbe Ton. Egal, hier kommt es auf die Zweckmässigkeit an und nicht auf Schönheit.

 

Tataaa.... und fertig. Schön mit Deckel. Das Blue Kitchen, die LKW Werkstatt und die Schreinerei profitieren gleich mit. Dort steht auch ein neuer Müllcontainer von uns.  

 

Unser tolles Gespann im Einsatz.

Auf dem Wellingara Markt stehen jetzt 4 Müllcontainer, die täglich geleert werden, weil sie immer voll sind. Ringsherum sind Schulen und der Müll hat sich dort gestapelt. Nachdem wir mit den "wichtigen" Leuten dort zusammen gesessen haben, wurden die Anwohner geschult und Kontrollen eingeführt, dass der Müll wirklich nur in den Behältern landet. Das funktioniert inzwischen sehr gut, genau so wie auf dem Sandika  Fruit Market in Serrekunda und dem Koto Silo Markt. Damit sich dasProjekt später selbst finanziert, haben wir jetzt mit einem Hotel einen Vertrag, das für die Entsorgung bezahlt. Später sollen viele zahlende Kunden dazu kommen.

Alles Weitere, aus den letzten 10 Jahren unter unseren Projekten

Dresden-Banjul-Organisation NGO A 119 - Gambia (Westafrika) | info@dbo-online.org , Telefon (00220) 9905124, Deutschland (0049) 6343 5230, Hauptstraße 47, 76889 Niederhorbach